Bioenergie Pischelsdorf – Pioniere der Biomasse seit 1989

Beinahe 50% des Kulmlandes sind von Wald bedeckt. Diese Flächen werden vorwiegend von den Land- und Forstwirten aus Pischelsdorf am Kulm und der näheren Umgebung bewirtschaftet und nachhaltig gepflegt. Der nachwachsende Rohstoff Holz – vor allem Durchforstungsrückstände und Schwachholz – wird zu Hackschnitzel verarbeitet und die daraus gewonnene Wärme über das gut ausgebaute Fernwärmenetz der Bioenergie Pischelsdorf direkt in die Häuser geliefert.

Die Bioenergie Pischelsdorf, gegründet 1989, zählt zu den Pionieren im Bereich Biomasse. Bei der Neuerrichtung des Biomasseheizwerks setzt die Bioenergie Pischelsdorf auf die ausgereifte und langlebige Technik von AGRO Forst & Energietechnik. Der Wärmebedarf wird mit 2 AGRO Biomassekesselanlagen mit einer Wärmeleistung von 2.500 kW und 800 kW abgedeckt. Damit trägt die Bioenergie Pischelsdorf wesentlich zur Erhöhung der regionalen Wertschöpfung bei und vermindert entscheidend die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern.

Da Holz CO²-neutral verbrennt, werden in der Region derzeit ca. 2.500 t CO² eingespart was wesentliche Auswirkungen auf unsere Umwelt hat.